Steuerliche Rahmenbedingungen

BESTEUERUNG des Immobilienerwerbs in Bosnien-Herzegowina

Die steuerlichen Aspekte des Erwerbs von Immobilien in Bosnien und Herzegowina sind wiederum getrennt zwischen den beiden Entitäten zu betrachten, da es mit Ausnahme der Umsatzsteuer keine einheitliche Gesetzgebung im Gesamtstaat Bosnien und Herzegowina (BuH) gibt.

Verkehrssteuerlich gilt für den gesamten Staat, dass der Kauf von neu errichteten Gebäuden der Umsatzsteuer unterliegt. Der einheitliche Steuersatz beträgt 17 %.

Die Übertragung von Altgebäuden sowie Grund und Boden hingegen unterliegt der jeweiligen Grunderwerbsteuer der Entitäten, wobei in der Föderation BuH das Besteuerungsrecht dem jeweiligen Kanton zukommt. In der Regel liegt der Steuersatz bei 5 %.
In der bosnischen Serbenrepublik (Republika Srpska) erfolgt die Besteuerung (noch) auf Entitätsebene. Der Steuersatz beträgt dort 3 %.

Die Grundsteuer wird im Gesamtstaat auf Gemeindeebene erhoben. Der Steuersatz schwankt zwischen 0,05 und 0,5 % des Marktwertes der Immobilien pro Jahr.

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